Mario Ohoven ein unsozialer Verbandschef?

Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man seine letzte Stellungnahme auf der Seites des BVMW liest. Menschen, sehr geehrter Herr Ohoven, müssen von ihrem Lohn leben können, dann wenn sie 8 Stunden am Tag arbeiten. Aus Gesprächen mit mittelständischen Unternehmern weiß ich, das viele dieser Unternehmer einen sehr guten Lohn bezahlen an ihre Mitarbeiter, und trotzdem Gewinne machen. das auch in den neuen Bundesländern. Nur zur Gewinnmaximierung des Unternehmens darf nicht an gerechten Löhnen der Mitarbeiter, die tragen das Unternehmen, gespart werden. Erfolgreiche Unternehmer wissen “nur wer gut bezahlt bekommt gute Mitarbeiter”. Warum Sie sich, als Verbandsvorsitzender des BVMW, gegen gerechte Löhne wehren versteh ich nicht. Es ist auch nicht nachvollziehbar. Auch das Thema “Steuern” ist sicherlich ein Thema was alle Bürger betrifft. Wenn für alle die Steuerlast größer wird, mit welchem Recht sollten dann mittelständische Unternehmer nicht auch mehr Steuern bezahlen müssen? Sie wehren sich, und das mit Recht, gegen Ausnahmen für Großunternehmen bei der EEG Umlage usw. fordern dies auch für mittelständische Unternehmer. Kommt Ihre Meinung zum tragen, dann zahlt das doch wieder der Arbeiter, der bei Ihren Mitgliedern nicht einmal so viel verdient ,das er davon ein vernünftiges Leben führen kann. Ist das wirklich die Position aller Ihrer Mitglieder im BVMW?

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