Gesellschaft funktioniert nur, wenn es einen Ausgleich in der Gesellschaft gibt: Mario Ohoven hat was gegen Mütterrente !

Mario Ohoven fordert in einem Beitrag auf der BVMW Seite:, „Die Koalitionspartner sollten jetzt die Senkung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung 2014 beschließen. Das würde Arbeitgeber und Arbeitnehmer entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessen. Für zusätzliche Rentenleistungen besteht dagegen kein Spielraum. Die Zeit der Wahlversprechen ist vorbei.“ Dies erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Der Mittelstandspräsident warnte davor, die Reserven der Rentenkassen zu erhöhen, um damit Mehrausgaben zu finanzieren. „Allein die von der Union geplanten Verbesserungen bei der Mütterrente bedeuten zusätzliche Kosten von 130 Milliarden Euro bis 2030“, so Ohoven. Wer soziale Geschenke verteilen will, müsse auch sagen, welche Folgelasten sich daraus ergeben. So ziehe eine verbesserte Mütterrente eine Erhöhung des Rentenbeitrags um 0,7 Prozentpunkte spätestens bis 2020 nach sich.

Zur Information: Nach dem Sozialgesetzbuch ist der Gesetzgeber zur Senkung des Beitragssatzes verpflichtet, wenn die Reserve der Rentenversicherer zum Jahresende mehr als 1,5 Monatsausgaben beträgt. Bis Ende 2013 dürfte sie 1,75 Monatsausgaben erreichen. Das entspricht 31 Milliarden Euro.

Zitat Ende

Mütterrente ist keine soziale Wohltat, sondern eine gesellschaftliche Verpflichtung! Ohne Mütter gäbe es uns alle nicht, darüber Herr Ohoven sollten Sie mal Nachdenken. Gerade Mütter deren Lebensleistung oft verkannt wird sollte gerade im Alter, wenn die Kinder aus dem Haus sind, nicht verarmen zumindest nicht am Geld. Die Einsamkeit kann man Ihnen oft nicht nehmen, aber die wirtschaftliche Armut.

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