Hat Mario Ohoven jahrelang “auf’s falsche Pferd gesetzt?

Das zumindest kann man so von dem einen oder anderen Mitglied des BVMW hören, der nicht zufrieden ist mit der Arbeit seines BVMW. Mario Ohoven sagt man von je her eine Nähe zur FDP nach. Diese Kontakte hat Ohoven besonders gepflegt in den letzten Jahren, dabei die anderen politischen Parteien wohl “vergessen”. Das könnte sich jetzt rächen, denn Mario Ohoven sind die Ansprechpartner im Bundestag abhanden gekommen. Nun ist es schwer gute Lobbyarbeit für den BVMW zu machen. Das dürfte auch Mario Ohoven mittlerweile mitbekommen haben. Nur so kann man sich seinen “windersamen Appell” erklären

Zitat

Zu den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven:

„Bei der Regierungsbildung darf der Mittelstand nicht unter die Räder kommen. Oberstes Ziel in den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen zur Energie-, Steuer- und Arbeitsmarktpolitik muss der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland sein. Die Verhandlungspartner müssen sich ihrer hohen Verantwortung für die Zukunftssicherung unserer Wirtschaft bewusst sein.

Die mittelständischen Unternehmen brauchen jetzt eine Entlastung bei Steuern und Abgaben. Ihnen dürfen keine zusätzlichen Belastungen aufgebürdet werden. Deshalb fordern wir eine deutliche Senkung der Stromsteuer und den Vorrang für eine dezentrale Stromerzeugung. In der Steuerpolitik ist jegliche Substanzbesteuerung zu vermeiden. Stattdessen plädieren wir für eine Steuerfreistellung aller im Unternehmen belassenen, also reinvestierten Gewinne. Dies würde den Unternehmen Investitionen ermöglichen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze fördern.

Ein zentrales Thema bei den Koalitionsverhandlungen ist der Mindestlohn. Unsere Position dazu ist klar: Die Festsetzung von Löhnen ist Aufgabe der Tarifpartner und nicht des Staates. Diese Tarifautonomie hat sich bei uns seit Jahrzehnten bewährt. Deshalb müssen die Tarifpartner in jedem Fall bei der Lohnfindung beteiligt werden. Bei einem einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde droht zudem der Verlust von bis zu 1,2 Millionen Arbeitsplätzen. Besonders betroffen wären Geringqualifizierte und Berufseinsteiger. Nutznießer wäre die Schwarzarbeit.“

Zitat Ende

Lieber Mario Ohoven, auch Mittelständler zahlen anständige Löhne. Kaum ein seriöser Mittelständler nutz einen Mitarbeiter zur Bilanzoptimierung in dem er ihm einen Hungerlohn bezahlt und dann als Aufstocker zum Amt schickt. 90% Ihrer Mitgliedsunternehmen können den Lohn sicherlich zahlen. Jeder der 8 Stunden am Tag kontinuierlich arbeitet und fleissig ist, sollte (muss) davon leben können.

Auch diese Menschen haben in der Vergangenheit zu Ihrem Einkommen beigetragen Herr Ooven, und der eine oder Andere sicherlich auch mit Ihrem Kapitalanlagemodel viel Geld für seine Altersvorsorge verloren.

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