Der Selbständige und der unternehmerische Mittelstand ist gefordert beim Mindestlohn!

Selbständige und mittelständische Unternehmer dürfen nicht als Ausbeuter da stehen. Manchmal hat man den Eindruck gerade die kleinen Selbständigen und mittelständischen Unternehmer stehen oft in der Kritik ihre Mitarbeiter nicht gut zu bezahlen, angeblich wehrt man sich deshalb gegen die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Nun, eine Argumentation die nicht zieht, denn nur wer seine Mitarbeiter gut bezahlt wird diese mittel- und langfristig im Unternehmen halten können. Hier stehen gerade kleine selbständige Betriebe und mittelständische Unternehmer im Wettbewerb mit den Großunternehmen. Diese können Löhne zahlen die für Selbständige und mittelständische Unternehmer schwer zu zahlen sind. Die Großindustrie, die Automobilbranche sei hier als ein Beispiel genannt, versucht Mittelständler und kleine Selbständige immer wie eine Zitrone auszupressen. Bis zu einer bestimmten Grenze kann man da mitgehen, aber was wenn es dann um eine Entscheidung geht weniger Lohn oder keinen Job? Genau das ist die Krux wo man mit leben muss als Selbständiger bzw. mittelständischer Unternehmer.

Die Diskussion um den gesetzlichen Mindestlohn ist gerechtfertigt, dann wenn er wirklich für ALLE gilt, ansonsten gibt es wieder keine Chancengleichheit. Auch für Werkverträge muss diese Entlohnung dann auch gelten. Hier wird, nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, ein Wildwuchs bei Werkverträgen beginnen wo man dann die Leistung als Werk bezahlt, nicht aber den Stundenlohn als gesetzlichen Mindestlohn. Da muss dann auch eine gesetzliche Regelung her.

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